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Blog 3 - Veloweg

  Die Mediatorin hat die Mediation durch ihre ruhige und gelassene Art sehr gut geleitet. Sie behielt stets die Kontrolle über den Prozess und führte ihn äusserst strukturiert. Dabei bewahrte sie eine neutrale Haltung, die es allen Beteiligten ermöglichte, sich gehört und respektiert zu fühlen. Besonders positiv hervorzuheben ist ihre Fähigkeit, Gemeinsamkeiten zu betonen und den Fokus auf gegenseitiges Verständnis zu lenken. Ein interaktives Element, das sie einbrachte, war der Vorschlag, die Plätze zu wechseln und sich in die Position der Gegenpartei hineinzuversetzen. In meiner Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung erlebe ich regelmässig Diskussionen über Stadtratsbeschlüsse, bei denen verschiedene Interessengemeinschaften involviert sind. Besonders interessant war kürzlich die Debatte über die Gebührenerhöhung in den Gesundheitszentren für das Alter. Es stach heraus, dass sowohl linke Parteien als auch die SVP gegen diesen Beschluss waren. Interessen: Politische Partei...

Blog 2 - Eigenes Konfliktverhalten (Achermann Nicole)

Meine Wahl des Moduls Umweltmediation ergab sich aus meiner regelmässigen Konfrontation mit Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen zu Umweltthemen, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Angesichts der enormen Bedeutung dieser Themen ist es mir ein Anliegen, einen gemeinsamen Konsens zu finden und klarzustellen, dass es dabei um die Bewältigung gemeinsamer Probleme wie den Klimawandel geht, und nicht um zwischenmenschliche Streitigkeiten. Aus dem Modul habe ich vor allem gelernt, nach Gemeinsamkeiten zu suchen und den Fokus auf die gemeinsamen Ziele zu legen. Die Idee, das Modul in Richtung Partizipation zu entwickeln, finde ich sinnvoll, da dies ermöglicht, Projekte von Anfang an mit einem breiten Spektrum von Beteiligten zu gestalten. Partizipation sehe ich als eine präventive Maßnahme gegen Eskalationen, die ansonsten eine Mediation erforderlich machen könnten. Bisher hatte ich noch nicht die Gelegenheit, das Gelernte direkt anzuwenden. Dennoch hat mich bereits...

Blog 1 - Reflexion Rollenspiel Hasenwald vs. Kies (Achermann Nicole)

1. Ganz spontan – wie hat dir diese Aufgabe gefallen? Welche Rolle hat gut zu dir gepasst? Wie fühltest du dich in der Rolle, die dir weniger entsprach?  Das Mediations-Rollenspiel war eine bereichernde Erfahrung. In unserer 3er-Gruppe haben wir die Rollen zufällig verteilt und ich übernahm die Kontra-Position der Stadt Zürich in Bezug auf die Waldinitiative der Grünen. Die Aufgabe, Argumente zu vertreten, die meinem eigenen Standpunkt widersprachen, stellte eine besondere Herausforderung dar. Diese Situation erzwang eine intensive Auseinandersetzung mit der Argumentation der Gegenpartei und eine Veränderung meiner Perspektive. Die Zufälligkeit der Rollenzuweisung ermöglichte es uns, in ungewohnte Positionen zu schlüpfen und gewährte einen faszinierenden Einblick in verschiedene Standpunkte. Das Rollenspiel half mir, meine eigene Meinung zu hinterfragen. Überraschenderweise empfand ich es beinahe einfacher, die Gegenposition einzunehmen, da ich das Gefühl hatte, dass ich keine Übe...